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Run+

Run+, das Leistungssportteam des Potsdamer Laufclub e.V., ist eine kleine Gruppe von Mittel- und Langstreckenathleten. Das Ziel ist es, die Sportler auf ein Niveau zu bringen, was ihnen ermöglicht, an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen und dort Erfolge zu erzielen. Wir sind dabei ständig auf der Suche nach neuen Talenten.

Der Potsdamer Laufclub e.V. gibt dabei dem Team den notwendigen Rahmen und schafft bestmögliche Trainingsbedingungen und planerische Sicherheit. Dennoch erfordert ein Hochleistungstraining einen enormen zeitlichen Aufwand und bedeutet für den Sportler ein hohes Maß an Einschränkungen im persönlichen, wie beruflichen Leben. Dies darf nicht zu finanziellen Einbußen der einzelnen Sportler führen. Daher ist es wichtig finanzielle Aufwendungen für zum Beispiel Trainingsbekleidung, Wettkampfkosten, Trainingslager ect. zu kompensieren.

Trainingszeiten

  • Dienstag, 17:30 - 19:30
  • Donnerstag, 17:30 - 19:30

Treffpunkt

Foyer Leichtathletikhalle

Trainingsort

  • Sommer: Luftschiffhafen, Nebenstadion und in den Wäldern der Gegend
  • Winter: Luftschiffhafen, Nebenstadion, Leichtathletikhalle und in den Wäldern der Gegend

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Neuste Nachrichten aus der Gruppe

Run+ Do., 16. Apr. 2026

Run+ bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover

„Vom Aussteiger zum Titelträger“ – so titelte die MAZ, nachdem Tom die deutsche Meisterschaft im Marathon in Hannover gewinnen konnte. Gemeint ist der wahrlich beschwerliche Weg von seinem ersten Marathonversuch in Berlin, der für ihn bei Kilometer 35 mit dem Ausstieg endete, bis hin zum Titelgewinn am 12.04.2026 in Hannover.

Tausende Trainingskilometer, Höhen und Tiefen, Euphorie und Selbstzweifel haben diesen Weg geprägt. Nun ist er endlich da: der erste deutsche Meistertitel – errungen in beeindruckender Manier und einer für ein Meisterschaftsrennen herausragenden Zeit von 2:11:02.

Viele PLC-ler haben ihren Anteil an diesem Erfolg – sei es im wöchentlichen Training, bei der Begleitung im Trainingslager, bei Wettkämpfen oder beim Mitfiebern vor dem Bildschirm.

Unsere PLC-Run+-Gruppe hat sich in den letzten Jahren zu einer echten Leistungssportgruppe entwickelt. Das zeigt sich nicht zuletzt an den starken Leistungen aller Teilnehmenden in Hannover: Florian Brösicke blieb über 10km erstmals unter 33 Minuten, Merle Beims steigerte sich über die Halbmarathondistanz innerhalb kurzer Zeit von 1:31 auf 1:24,29, und Ali Yas durchbrach ebenfalls eine Schallmauer, indem er den Marathon erstmals unter2:50 finishte.

Auch Denny Herrmann blieb unter 2:50 – obwohl der Hannover-Marathon für ihn eigentlich nur ein Longrun als Vorbereitung auf den großen Kanten am Rennsteig war. Last but not least verbesserte sich unser neuestes MitgliedLancelot Gentz auf starke 2:28,53.

Für mich als Trainer ist es eine große Freude, mit so engagierten und talentierten Sportlern zu arbeiten – und es macht mich unglaublich stolz.

Bernd

Run+, Wettkampfbericht Mo., 3. Nov. 2025

Zum Saisonhöhepunkt 4x PB auf der Marathonstrecke

Am vergangenen Wochenende war es endlich so weit: Racetime in Frankfurt und Dresden.

Ali, Denny und Tom gingen in Frankfurt an den Start und Merle, die unser Team seit einigen Wochen verstärkt, in Dresden. Monatelang hatten sich die Sportler auf diesen Höhepunkt vorbereitet und ausgerechnet an diesem Wochenende zog ein heftiger Sturm über Deutschland. Immer wieder verfolgten wir gespannt den Wetterbericht, aber es gab leider keine Entwarnung.

Da die Frankfurter Strecke eine Ost-West-Ausrichtung hat, konnte man davon ausgehen, dass auf den ersten 25 km heftiger Gegenwind herrscht. Als Radbegleiter kann ich sagen: Der Gegenwind war brutal und die Strecke hielt zusätzlich einige saftige Steigungen bereit.

Ich versuche einmal, meine Eindrücke als Radbegleitung von Tom zu beschreiben. Als um 10.00 Uhr der Startschuss fiel, formierte sich eine Gruppe um den Leverkusener Jan Lukas Becker, Tom und drei Pacemakern. Die Halbmarathonzwischenzeit war mit 65:30 geplant. Hoffentlich war es nicht zu ambitioniert bei diesen Verhältnissen. Ich machte mich derweil auf zum ersten Getränkepunkt bei km 5. Meine Aufgabe bestand darin, alle 5 km Tom die Flasche zu reichen. Gar nicht so einfach bei einer Pace von 3:05, aber wir hatten im Training oft genug geübt und die erste Übergabe klappte perfekt. Also schnell rauf aufs Rad und hinterher. Bei diesem Tempo und dem wirklich teilweise stürmischen Gegenwind gar nicht so einfach. Ich musste tatsächlich schon jeweils einen Kilometer vorher lossprinten, um rechtzeitig am nächsten Getränkepunkt anzukommen.

Die Devise für Tom war, möglichst viel Windschatten zu nutzen und mindestens bis Kilometer 30–35 nicht zu viel Kraft zu investieren, und das hat er perfekt umgesetzt. Die Halbmarathon-Durchgangszeit wurde exakt getroffen. Leider musste der erste Pacemaker schon bei km 18 und der zweite bei km 22 aussteigen. Eigentlich war bis km 25 geplant, aber die Bedingungen waren auch wirklich brutal. Als bei ca. km 25  J. L. Becker abreißen lassen musste, ließ sich bedauerlicherweise der einzige verbliebene Pacemaker ebenfalls zurückfallen. Von jetzt an war Tom mit einem äthiopischen Läufer allein und leider konnte oder wollte dieser nichts für die Tempoarbeit leisten und somit war Tom im Prinzip auf sich allein gestellt. Der erhoffte Rückenwind auf der zweiten Hälfte entpuppte sich in den Frankfurter Häuserschluchten als heftige Windböen, die von allen Seiten um die Ecke kamen und teilweise den Läufern einen Schubs zur Seite verpassten.

Im Vorfeld hatte ich mit Tom abgesprochen, dass ich, wenn es gut läuft bei km 36 aussteige und wenn nicht, bis zum erlaubten km 40 mitfahre. Ich konnte es aber Tom genau ansehen, es war heute sein Tag, und so stieg ich bei km 36 aus und sprintete zurück zur Festhalle, um diesen für alle Läufer grandiosen und einmaligen Zieleinlauf zu erleben. Was dann kam, war einfach nur Gänsehaut, das muss man erlebt haben. 2:11,19 zeigte die Anzeige, was für ein Rennen unter diesen Bedingungen.

Zieleinlauf von Tom

Nach der ersten Aufregung konzentrierten wir uns aber schon wieder auf die Uhr. Das gibt es doch nicht, die Prognose für Denny sagt 2:43, das wäre ja ebenfalls eine fette PB, und dann kommt der Zieleinlauf 2:42,55. Ich bin total geflasht. Was ist denn heute mit den Jungs los? Was für eine Energie, Trainingsfleiß und auch Verzicht, zusätzlich zur täglichen Arbeit, stecken dahinter! Beide liegen sich in ihren blauen PLC-Shirts überglücklich in den Armen, ein tolles Bild.

Und schon geht es weiter: Ali, seit Anfang des Jahres in unserer Run+-Gruppe, wird mit 2:53 prognostiziert. Das ist ja unglaublich. Zielsetzung war um die drei Stunden. Am Ende waren es 2:52,44. Ebenfalls eine fette PB. Es gibt eben Tage, da läuft es.

In Dresden ging unser jüngstes Gruppenmitglied Merle an den Start. Auch sie hatte mit ähnlichen Bedingungen zu kämpfen wie in Frankfurt, und auch sie konnte ihre PB von 3:08,36 auf 3:06,46 verbessern.  Augegeben, an diesem Erfolg hatten wir, bis auf die unmittelbare Wettkampfvorbereitung der letzten Wochen, noch nicht so viel Anteil, aber wenn sie genauso fleißig weitermacht, wie wir es in den letzten Wochen erlebt haben, verspreche ich und bin mir ziemlich sicher: Wir werden noch sehr viel von Merle hören.

Ein großes Dankeschön geht auch an Dorota, die uns schon so oft selbstlos unterstützt hat und auch diesmal wieder anfeuernder Weise am Streckenrand stand.

Last but not least geht auch unser Dank an die vielen PLCler, die mit uns mitgefiebert haben. Dieses Ergebnis steht für uns alle  „Laufen aus Freude“.

Bernd

Road Runners, Run+, TG Mittelstrecke, Wettkampfbericht Do., 31. Juli 2025

Adidas Runners City Night 2025 – Starke Zeiten für unsere Laufgruppen

Am Samstag, den 26. Juli 2025, fand in Berlin die diesjährige Adidas Runners City Night statt. Bei nicht ganz so sommerlichen Temperaturen aber bester Stimmung verwandelte sich der beleuchtete Kurfürstendamm in eine schnelle Laufstrecke für mehrere Tausend Teilnehmer:innen. Mit dabei waren auch Läufer:innen aus unseren Trainingsgruppen TG Mittelstrecke, Run+ und den Road Runners – und sie zeigten eindrucksvoll, was in ihnen steckt.

5-Kilometer-Lauf:

Gleich mehrere persönliche Bestzeiten sorgten für große Freude im Team. Senta überzeugte mit 19:39 Minuten (PB), Aaron lief starke 18:36 Minuten und Jan kam nach 19:18 Minuten ins Ziel. Ebenso konnte Anna mit 19:24 Minuten eine neue persönliche Bestzeit erzielen. Auch Anka verbesserte sich auf 22:47 Minuten, Maja erreichte mit 26:40 Minuten ebenfalls eine neue Bestleistung. Anka's Tochter Frieda absolvierte ein beeindruckendes Rennen in 22:20 Minuten und lief damit auf den 1. Platz in der U12.

10-Kilometer-Lauf:

Auf der längeren Distanz traf Denny mit 37:03 Minuten exakt seine Zielzeit und bewies seine stabile Verfassung. Tom Thurley setzte mit 29:35 Minuten ein echtes Highlight: persönliche Bestzeit und ein starkes Ergebnis im Hinblick auf die Marathonvorbereitung.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei den kommenden Läufen!

Trainerteam

  • Bernd
    Bernd Thurley

    Jahrgang 1962
    Trainerlizenz: DOSB Trainer B-Leichtathletik